Traditionelle japanische Steinmetzarbeit zeigt Samurai mit Wels

Throwback Thursday: „Live“ aus Tokyo – erste Eindrücke vom Japan-Lehrgang in Ken-Jutsu und Aikido

Der Umzug auf die jetzige AZUNU Webseite war nicht auf einen Schlag zu schaffen. Zu viele Blog-Einträge schlummern noch auf der alten Seite. Doch der Throwback Thursday bringt diese „historischen Fundstücke“ kurzzeitig zurück ins Rampenlicht – im neuen Blog im frischen Layout – bevor sie sich auch hier in die Chronologie einordnen müssen. Viel Spaß bei diesem Rückblick in die Geschichte des AZUNU!

Vom 21.04.07:

Der in einem früheren Beitrag angekündigte Japan-Lehrgang im Ken-Jutsu hat nach ruhigem Flug und sicherer Landung gleich vorgestern Nachmittag begonnen. Da das Shiseikan-Dojo ein Teil des Meiji-Schreins ist, wurde uns eine große Ehre zuteil: Shinto Priester haben uns in einer feierlichen Zeremonie geweiht und so unser Training unter einen guten Stern gestellt. Ein bewegender Moment!

Das Konzept von „Jetlag“ kennen die Japaner scheinbar nicht, denn die erste Einheit fand noch am gleichen Abend statt… Dabei hat INABA Sensei uns persönlich die ersten Eindrücke vermittelt, wie sich die kommenden zwei Wochen gestalten werden. Viel Training, auch mit anderen Lehrern aus dem Dojo, und tiefe Einsichten in die Schwertschule des Kashima Shin Ryu – also genau der Grund, warum wir gekommen sind. Die folgende Einheit fand am nächsten Morgen um 6:30 Uhr statt – dabei hat mir der Jetlag wiederum geholfen. 🙂

Im Trainingsplan ist an einigen Tagen zwar keine Morgeneinheit vorgesehen, aber ausschlafen ist deshalb trotzdem nicht angesagt. Diese Zeit nutzen wir, um ins Hobu-Dojo zu gehen. Eine ganz andere, ebenso einzigartige Erfahrung, von der ich später berichten werde.

Trainiert fleißig bis ich zurück bin – ich freue mich schon, euch zu zeigen, was ich hier lerne!!

Nachfolgend ein paar erste Impressionen. (Ja, Theorie stand auch auf dem Stundenplan – insbesondere Kihon tachi, die erste Serie.)